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Unser Gewächshaus

Gärtnerei im Gewächshaus betreiben wir nun schon seit etwa 1998. Im Garten unserer damaligen Mietwohnung hatten wir ein kleines Kunststoffhäuschen und beim Kauf unseres Wohnhauses konnten wir vom Voreigentümer ein großes Glasgewächshaus übernehmen. Wer jeoch ein Gewächshaus oder seinen Garten neu gestalten möchte, oder aber ein ganzes Haus neu bauen möchte, findet auch viele nützliche Ratschläge bei Immo-partner.de

Beschreibung

Unser Gewächshaus besteht aus Glas und einem Gerüst aus Stahlprofilen, ist 7x3m groß. Innen befindet sich in der Mitte ein Weg aus Betonplatten und rechts und links davon sind die Pflanzbeete. Über einem Pflanzbeet ist ein durchgehender Tisch aufgebaut. In der Dachfläche sind Fenster eingebaut, die sich bei großer Hitze selbständig öffnen und bei absinkender Temperatur wieder schließen. Es gibt einen Strom- aber keinen Wasseranschluß. Wir beheizen es nicht, aber nutzen es das ganze Jahr.

Nutzung

Die Saison beginnt schon kurz nach Weihnachten mit der Anzucht von Sommerblumen und Gemüse, sowie der ersten frischen Salate. Für die Anzucht hat Dirk letztes Jahr eine Wärmekiste gebaut. Die Kiste besteht aus einer zurechtgeschnittenen Stegdoppelplatte, die ursprünglich mal ein Teil des Wintergartendaches war, wegen eines Sturmschadens jedoch ausgetauscht werden mußte.

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Aus dieser Platte entstanden die Wände und der Decke. Die Unterseite ist eine 10cm starke Isolierplatte aus Schaumstoff, der von einer Seite mit Alufolie beschichtet ist. In diese Platte ist eine Heizschnur eingelassen, die normalerweise für Terrarien verwendet werden.
In diese Kiste werden die Pflanzpaletten gestellt. Mit relativ geringem Energieaufwand ist es somit möglich, Temperaturen von +10°C zu halten, während die Außentemperatur eher -10°C beträgt.

Mitte bis Ende Februar wird im Frühbeetkistchen, das ebenfalls aus Teilen der Stegdoppelplatte besteht, Salat eingesät. Dieses Kistchen steht auf dem Boden und ist nach unten offen, der Salat steht also direkt im Pflanzbeet des Gewächshauses. Ab April haben wir dann frischen Salat zur Verfügung.

Im März werden die meisten Sommerblumen und Gemüsepflanzen pikiert, d.h. die ausgesäten Pflänzchen werden in kleine Töpfe vereinzelt. In diesen Töpfen verbleiben sie bis zur Auspflanzzeit Mitte Mai. Die Töpfchen bleiben noch in der Anzuchtkiste bis etwa Ostern, wo im Gewächshaus kein Frost mehr zu erwarten ist.

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Im Mai, wenn die Sommerblumen und Gemüsepflanzen in den Garten gepflanzt werden, sind die Tische des Gewächshauses so gut wie leer, in den Pflanzbeeten stehen jetzt Tomaten und Basilikum. Auch eine Melonenpflanze haben wir jedes Jahr im Gewächshaus.
In den Sommermonaten wird es sehr heiß im Gewächshaus. Um Brand- und Hitzeschäden zu vermeiden, decken wir das Dach mit einer Schilfmatte ab.

Sogar Speisepilze haben wir schon erfolgreich im Gewächshaus kultiviert. Die Kulturen kann man im Versandhandel bestellen. Besonders gut gelungen sind Braunkappen und Austernpilze

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Die Tische im Gewächshaus füllen sich wieder im August, wenn die Erdbeeren vermehrt werden. Dafür nimmt man von den Pflanzen im Gartenbeet einen Ausläufer ab und pflanzt ihn in ein Töpfchen. In díesen Töpfchen bleibt das Erdbeerpflänzchen ca. 6 Wochen, bevor es, mittlerweile kräftig und gut bewurzelt, ins Freiland gesetzt wird.

Ende Oktober sind auch die allerletzten Tomaten geerntet und die nun freigewordenen Beete werden mit Wintersalaten, z.B. Feldsalat, bestellt. Im Gewächshaus lassen sich dann aber auch prima Arbeiten verrichten wie das Stecken von Grab- und Weihnachtsschmuck.