
Unter den Olivenölen gibt es eine Geschmacks- und Sortenvielfalt ähnlich wie beim Wein. Der Geschmack ist u.a. abhängig vom Standort der Bäume, dem Erntezeitpunkt der Oliven und der Verarbeitung.
Es gibt unterschiedliche Qualitätsstufen, die auch gesetzlich festgeschrieben sind. So darf als "Natives Olivenöl extra" nur kaltgepreßtes Olivenöl aus erster Pressung gehandelt werden. Es darf keine chemischen Zusätze haben und der Anteil an freien Fettsäuren darf nicht mehr als 1 Gramm pro 100 Gramm Öl betragen. Bei der Bezeichnung "Natives Olivenöl" kann der Anteil freier Fettsäuren 2 Gramm auf 100 Gramm Öl betragen. Steht auf dem Etikett einfach nur "Olivenöl", befindet sich in der Flasche eine Mischung aus industriell raffiniertem Olivenöl und nativem Olivenöl. Dieses Öl würde ich bestenfalls zum braten verwenden, jedoch keinesfalls für Salate und feine Marinaden.
Olivenöl ist sehr gesund durch den hohen Gehalt an einer einfach ungesättigten Fettsäure, der Ölsäure. Das meiste Olivenöl wird übrigens nicht in Italien produziert, sondern in Spanien.