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Vogelglocken

Das kenne ich noch von früher. Meine Großmutter hat jedes Jahr sogenannte "Vogelglocken" aufgehängt. Dazu hat sie einen normalen Tonblumentopf genommen und einen kleinen Ast durch das Abzugsloch des Topfes gesteckt. Der Ast muß so lang sein, dass er zur oberen und unteren Seite des Topfes 5-10 cm herausragt. In den Topf wird die Vogelfuttermasse eingefüllt und dann wird der Topf kopfüber in einen Baum gehängt.

Ich habe für meinen Blumentopf ein Stöckchen mit "Trittstufen" verwendet. Da lassen sich häufig dann gleich mehrere Vögel nieder, das ist ein entzückender Anblick

Zutaten:

Auf 250g Fett (gehärtetes Pflanzenfett oder Rindertalg) rechnet man ca. 12 Tassen à 125 ml Körnermischung. Für diese Mischung eignen sich z.B.:

Man kann aber auch eine fertige Vogelfutter-Samenmischung verwenden.

Zubereitung:

Die Samenmischung in einer Emaille- oder Blechschüssel vermischen und das Fett in einem großen Topf zerlassen. Anschließend das flüssige Fett über die Körnermischung gießen und alles gründlich verrühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Dabei ist es wichtig, dass Fett und Körner wirklich gleichmäßig verteilt sind, damit die Masse später gut zusammenhält. Auch währen des Erkaltens muß immer wieder mal umgerührt werden, damit die Körner sich nicht nach unten absetzen.

Wenn die Masse abgekühlt ist, wird sie mit angefeuchteten Händen in den vorbereiteten Blumentopf gedrückt. Anschließend die Vogelglocke in einen Baum hängen - möglichst katzensicher natürlich.

Das Fett ist ein wichtiger Bestandteil, es dient zum einen als Bindemittel und zum anderen ist es für die Vögel eine wichtige Energiequelle, wenn sie in den kurzen Wintertagen eine relativ hohe Futtermenge aufnehmen müssen, um genügend Reserven für die langen und kalten Nächte zu bilden.