Die Herkunft des Familienwappens von der Ohe ist leider nicht bekannt. Es zeigt einen Schild mit zwei gekreuzten Hellebarden, darüber einen Bügelhelm mit Wulst und Helmzier. Auf dem Wulst befindet sich eine Eichenkrone. In dieser Eichenkrone wird gegen die Gestaltungsregel "niemals Metall und Metall nebeneinander" verstoßen. Es gibt jedoch auch Abbildungen, die das Eichenlaub in grüner Farbe darstellen.

Dieses Wappenbild ist im Original auf Glas gemalt. Ich habe das Bild von einem Foto abgescannt und mit dem Freistellwerkzeug meines Grafikprogramms bearbeitet, um die Einzelheiten besser erkennen zu können.

Dieses Wappenbild habe ich mit einem Vektorprogramm am PC gezeichnet, dabei habe ich klare, einfache Formen gewählt, angepaßt an die heutige Zeit.
Das Wappen schmückt zahlreiche Gegenstände: Es gibt lederbezogene Stühle, auf dessen Rückenlehne es eingeprägt ist. Dann gibt es einen Satz Trinkbecher aus Steingut, auf denen das Wappen gemalt ist.
Ich habe hier ein kleines Eichenschränkchen im Wohnzimmer. Das geschnitzte Wappen darauf bekam ich vor Jahren von meinen Eltern geschenkt und habe es auf das Schränkchen aufbringen lassen - rein zufällig paßten die Hölzer genau zusammen, so dass es wie "aus einem Guß" aussieht.
Am gebräuchlichsten sind wohl die sog. Wappenringe. Als Stein wird oft der Lapislazuli verwendet. Mit feinen Werkzeugen wird das Wappen in den Stein geschnitzt. Jedes Mitglied der Familie hat einen solchen Ring, der jedoch nicht immer so wie meiner auf der Abbildung aussieht: Einige haben einen braunen Stein, die das Wappen nur als Relief erscheinen lassen und einige Ringe haben einen viereckigen Stein.
Der Wappenring ist nicht mit dem Siegelring zu verwechseln. Der Siegelring wurde früher benutzt, um mittels eines speziellen Siegellacks Dokumente zu versiegeln und bestand daher aus Metall, bei den Adeligen sicherlich aus Gold. Ein Stein würde schnell platzen, wenn er in die heiße Siegellackmasse gedrückt wird.