Backofen auf 180°C vorheizen. Eine 26cm große Springform mit Backpapier auslegen.
Eigelbe mit 2/3 des Zuckers, dem Vanillezucker und der Zitronenschale über einem Wasserbad schaumig rühren. Eiweiß mit dem restlichen Zucker und dem Salz schnittfest schlagen und auf die Eigelbmasse geben. Das Buchweizenmehl mit dem Backpulver mischen und vorsichtig unter die Eimasse heben. Den Teig in Springform geben, glatt streichen und etwa 30 Min. auf der mittleren Schiene backen.
Nach der Backzeit den Buchweizenbiskuit noch etwa 5 Min. in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig herauslösen, das Backpapapier abziehen und auf einem Rost über Nacht auskühlen lassen.
Zum Füllen wird der Buchweizenbiskuit mit Hilfe von Küchengarn einmal quer durchgeschnitten. Dazu ritzt man den Biskuit auf halber Höhe mit einem Messer rundherum leicht ein, legt einen genügend langen Faden herum und zieht ihn über Kreuz hindurch. Der untere Biskuitboden wird mit einem Viertel der Preiselbeerkonfitüre bestrichen. Sahne steif schlagen und die Hälfte mit der restlichen Konfitüre vorsichtig vermischen. Die Preiselbeersahne bis auf einen kleinen Rest für die Dekoration auf dem mit Konfitüre bestrichenen Boden verstreichen. Den zweiten Biskuitboden aufsetzen. Die Torte oben und an der Seite mit der restlichen Sahne bestreichen und mit Schokoladenraspel bestreuen. Aus der restlichen Preiselbeersahne 16 Tupfen oben an den Rand spritzen. Mindestens eine Stunde kaltstellen.
Am Vortag die Heidschnuckenkeule waschen und mit Küchenpapier trockentupfen. Anschließend mit einer durchgeschnittenen Knoblauchzehe rundherum abreiben und mit Olivenöl einpinseln.
Am darauffolgenden Tag den Backofen auf 175° vorheizen. Etwas Olivenöl in einem Bräter erhitzen, das Fleisch rundherum salzen und pfeffern. Die Keule von allen Seiten anbraten. Anschließend mit dem Fond ablöschen und den Wein dazugeben. Die restlichen Knoblauchzehen, den Rosmarin und die in Viertel geschnittene Tomate dazugeben. Nach cirka zwei bis zweieinhalb Stunden ist das Fleisch gar. Den Bratensud durch ein Sieb in einen kleinen Kochtopf gießen. Mit Stärke binden und mit einem Löffel saurer Sahne abschmecken.
Tipp:
Anstatt die Sauce mit Stärke zu binden, kann man auch eine rohe, feingeriebene Kartoffel zugeben. Die Sauce wird etwas sämig, aber nicht dickflüssig.Heidschnuckenfleisch sollte immer sehr heiß gegessen werden und es empfiehlt sich, die Teller vorzuwärmen.
Die klassischen Gemüsebeilagen sind Rotkohl oder Bohnengemüse, ich selber bevorzuge dazu ein Tomaten-Zucchini-Gemüse. Dafür Zucchini in Schreiben schneiden, salzen und in der Pfanne mit zwei gehackten Knoblauchzehen in Olivenöl anbraten. Die gleiche Menge Tomaten vierteln und dazugeben. Etwas Oregano darüberstreuen und einrühren. Köcheln lassen, bis die Tomaten zerfallen sind.
Dazu serviere ich am liebsten eine Backkartoffel oder Herzoginkartoffeln.
Getränkevorschlag: Ein trockener Rotwein, am besten jene Sorte, die auch zum Kochen verwendet wurde.