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Hermann Löns - Auf der Lüneburger Heide

1. Auf der Lüneburger Heide
In dem wunderschönen Land
Ging ich auf und ging ich nieder
Allerlei am Weg ich fand
Refrain:
Valleri Valera ha ha ha
Und Juheirassa, und juheirassa
Bester Schatz, bester Schatz
Denn du weißt es, du weißt es ja

2. Brüder laßt die Gläser klingen
Denn der Muskateller Wein
Wird vom langen Stehen sauer
Ausgetrunken muss er sein
Valleri . . .

3. Und die Bracken und die Bellen
Und die Büchse und die knallt
Rote Hirsche woll'n wir jagen
In dem grünen, grünen Wald
Valleri . . .

4. Ei du Hübsche, ei du Feine
Ei du Bild wie Milch und Blut
Unsere Herzen woll'n wir tauschen
Denn du glaubst nicht wie das tut
Valleri . . .


Der große Heidedichter Hermann Löns wurde am 29. August 1866 in Kulm (Westpreußen) als Sohn eines Lehrers geboren. Nach dem Abitur studierte er Medizin, Naturwissenschaften und Mathematik in Münster, Greifswald und Göttingen, ohne jedoch eines dieser Fächer zum Abschluß zu bringen. Daraufhin kommt es zum Bruch mit dem Vater und Löns verdingt sich als Redakteur in mehreren deutschen Städten.

In Hannover lernt er seine erste Frau kennen und veröffentlich zum ersten Mal seine Gedichte, unter anderem unter dem Pseudonym Fritz von der Leine im "Hannoverschen Anzeiger".

Von Hannover zieht er nach Bremen und dort veröffentlicht er Skizzen und Erzählungen zum Thema Flora und Fauna in der Lüneburger Heide unter dem Titel Mein grünes Buch. Löns lässt sich von seiner Frau scheiden und lernt hier auch seine zweite Frau, Lisa Hausmann, kennen. Das Paar bekommt ein Kind. Hermann Löns veröffentlich weitere Werke, unter anderem Wirbeltierfauna Hannovers, Mein braunes Buch, Dahinten in der Heide, Aus Wald und Heide, und noch einige mehr.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Davos lässt er sich auch von seiner zweiten Frau scheiden und geht zurück nach Hannover. Hier eröffentlicht er Mein buntes Buch und Heidebilder.

Während des 1. Welkrieges, zu dem er sich freiwillig meldet, fällt Hermann Löns im September des Jahres 1914 in Frankreich. Adolf Hitler lässt die Gebeine des Dichters exhumieren und nach Deutschland zurückbringen. Seine entgültig letzte Ruhestätte fand Löns in der Nähe des niedersächsischen Ortes Walsrode.